Wir sind Mitglied im FiL Fachverband für integrative Lerntherapie e.V. www.lerntherapie-fil.de
Ganzheitliche Lerntherapie
"Unser größter Ruhm liegt nicht darin, niemals zu fallen,
sondern immer wieder aufzustehen, wenn wir gescheitert sind."
(Konfuzius)
Die Lerntherapie betrachtet die Ursachen von Lernproblemen und unterstützt Ihr Kind, die Gründe für seine Problematik selbst zu erkennen. Lernschwierigkeiten werden im Zusammenhang von sozialen, emotionalen, kognitiven und biologischen Faktoren betrachtet.
Die therapeutische Intervention zielt auf dieEntwicklung bzw. Stärkung persönlicher Kompetenzen im Bereich Lernen und bezieht dabei das (Lern-)Umfeld des Lernenden bewusst ein. Im Mittelpunkt der Lernförderung steht Ihr Kind mit seinen Stärken, Schwächen und vor allem seiner Persönlichkeit.
Nach einer umfassenden Eingangsdiagnostik erkennen wir die INDIVIDUELLEN STÄRKEN UND SCHWÄCHEN IHRES KINDES und legen mögliche Förderschwerpunkte fest. Ziel unserer Arbeit ist es, Lernblockaden zu lösen, das Selbstwertgefühl zu stärken sowie durch Vermittlung und Training von grundlegenden Lern- und Denkstrukturen die Lernmotivation zu steigern. Auf diese Weise werden LERNERFOLGE wieder sichtbar.
Während des gesamten Therapiezeitraumes stehen wir dem Lerner, seinen Eltern und weiteren Bezugspersonen als Beratungsperson zur Verfügung. Eine Kooperation mit Lehrern, Erziehern oder Ärzten streben wir sehr gern an, sofern dies gewünscht ist.
Wie arbeiten Lerntherapeuten?
Lerntherapeuten gehen zwar den Ursachen der vorliegenden Probleme auf den Grund, arbeiten jedoch ressourcenorientiert. Das heißt, der Blick wird weg von den vorhandenen Defiziten hin zu möglichen Potenzialen des Lernenden gerichtet. Unsere Arbeit umfasst folgende Bereiche:
(Vgl. Sutter, R. (Hrsg.) (2003): Lerntherapie in der Praxis. Bern u.a.: Haupt) |
Rechenschwäche/Dyskalkulie
Rechenschwache Menschen haben vor allem Schwierigkeiten in der Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division. Die Rechenschwäche umschreibt sehr schwache mathematische Leistungen über einen bestimmten Zeitraum hinweg bei normal entwickelter Intelligenz. Betroffene leiden meist unter differenten Sinneswahrnehmungen, die ein fehlendes Grundlagen-verständnis für Mengen und Grundrechenarten zur Folge haben. Häufige Begleitsymptome sind starke Unruhe und Unaufmerksamkeit, die nicht mit Hyperaktivität, einer Aufmerksamkeits- oder Konzentrationsstörung verwechselt werden dürfen.
Die Ursachen für eine Rechenschwäche sind verschieden. Sie können sowohl biogenetisch als auch erworben sein. Ist die Rechenschwäche biogenetisch veranlagt, sprechen wir von einer Dyskalkulie. Eine erworbene Rechenschwäche kann durch Beeinträchtigungen im physischen oder psychischen aber auch durch belastende Erlebnisse im sozialen oder familiären Bereich ausgelöst werden.
Ziel der therapeutischen Intervention ist es, die Aufmerksamkeit beim Rechnen zu verbessern (Fokus-sierung), die Sinneswahrnehmungen zu trainieren und schließlich den Fehlerbereich zu bearbeiten. Zusätzlich ist natürlich ganz viel Geduld und Lob gefragt.
Lese-Rechtschreibschwäche/Legasthenie
Menschen, die von einer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) betroffen sind, haben erhebliche Schwierigkeiten beim Erlernen der Schriftsprache und des Lesens. Erwerb und Anwendung der Lese- und Rechtschreibfähigkeiten im Kindesalter gelingen meist nicht oder nur unzureichend. Häufig misslingt der korrekte Gebrauch der Rechtschreib-regeln (Regelbewusstsein), so dass Rechtschreibfehler, Zergliederungsfehler, Satzbaufehler, Sinnverständnis-probleme folgen. Es ist aber auch möglich, dass nur in einem Bereich - Lesen oder Schreiben - Schwächen bestehen. Man spricht von einer Isolierten Rechtschreibschwäche, wenn nur im Bereich der Rechtschreibung Probleme auftreten.
Die Ursachen für eine Lese-Rechtschreibschwäche sind verschieden. Sie können sowohl biogenetisch als auch erworben sein. Ist die LRS biogenetisch veranlagt, sprechen wir von einer Legasthenie. Eine erworbene LRS kann durch Beeinträchtigungen im physischen oder psychischen aber auch durch belastende Erlebnisse im sozialen oder familiären Bereich ausgelöst werden.
Ziel der therapeutischen Intervention ist es, die Aufmerksamkeit beim Lesen und Schreiben zu verbessern (Fokussierung), die Sinneswahrnehmungen zu trainieren und schließlich den Fehlerbereich zu bearbeiten. Viel Geduld und Lob ist mindestens genauso wichtig.
Schwierig ist die Feststellung einer Lese-Rechtschreibschwäche. Die Ergebnisse hängen stark von der Tagesform und der aktuellen Motivation ab. Andererseits können legasthene Menschen in Testsituationen Höchstleistungen erbringen und das Ergebnis verfälschen. Im günstigsten Fall finden daher Analysen über einen längeren Zeitraum statt.
