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Wahrnehmungsstörungen

Die Wahrnehmung eines jeden Menschen hängt von verschiedenen Faktoren ab. Sie ist subjektiv und individuell unterschiedlich. Wir nehmen die Umwelt mittels unserer Sinne wahr. Eindrücke, die auf uns einströmen, können wir sehen, hören, riechen, tasten oder schmecken. Unser Körper nimmt Veränderungen wahr, kann z.B. Temperaturunterschiede fühlen. Wahrnehmungsstörungen sind keine Beeinträchtigungen der Sinnesorgane an sich. Sie betreffen vielmehr die Verarbeitungsmechanismen der visuellen und auditiven Signale im Gehirn. Manche leiden unter Störungen nur eines Bereiches, bei andere sind mehrere betroffen. Kinder, die unter einer visuellen Wahrnehmungsstörung leiden, erkennen nur schwer gleiche Formen oder können die räumliche Lage eines Gegenstands nur mit Mühe erfassen. Ein Kind mit einer taktilen Wahrnehmungsstörung hat Probleme mit der eigenen Körperwahrnehmung.

Visuelle Wahrnehmungsstörungen

  • Ihnen fällt ihnen das Lesen schwer, oftmals werden Buchstaben seitenverkehrt geschrieben.
  • Sie sind sie motorisch ungeschickt und fallen dadurch schon im Kindergarten auf.
  • Sie haben Probleme mit der Auge-Hand-Koordination. Die Handschrift sieht dementsprechend unsauber aus und es fällt ihnen schwer, beim Schreiben in den Linien zu bleiben.
  • Mit der auditiven Wahrnehmungsstörung gehen Schwierigkeiten einher, Geräusche und deren Bedeutung richtig einzuordnen. Hierbei treten auch Schwierigkeiten im Sprachlichen auf. Betroffene Kinder können Wörter oft nicht in Laute zerlegen. Man beobachtet häufig:
  • Störungen beim Erlernen der Sprache.
  • Probleme in der Rechtschreibung.

Taktilen Wahrnehmungsstörungen

  • Kein Empfinden dafür, ob etwas zu heiß oder zu kalt ist.
  • Häufige Stürze mit mangelnder Schmerzempfindung.
  • Taktile Überempfindlichkeit, Berührungen werden nur schlecht ausgehalten.
  • Das Tragen bestimmter Kleidung oder Kleidungsstoffe am Körper scheint unerträglich.

Wahrnehmungsstörungen kommen bei Kindern jedes Intelligenzniveaus vor. In der Schule führen sie zu mannigfaltigen Schwierigkeiten. Deshalb ist es ratsam, so früh wie möglich mit der Behandlung zu beginnen. Eine Therapie hat das Ziel, einen Ausgleich der Defizite durch bewusstes Training zu erreichen. Wichtig ist hierbei zunächst herauszufinden, welche Sinneswahrnehmung beeinträchtigt ist. Eltern können den therapeutischen Prozess maßgeblich unterstützen, wenn auch außerhalb der Therapiestunden viel geübt wird.

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